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Angelas Blog

„Alles ist Teil des Kunstprojektes“: Eine ungewöhnliche Verhandlung über die Vernichtung von Kunst …

„Alles ist Teil des Kunstprojektes“: Eine ungewöhnliche Verhandlung über die Vernichtung von Kunst …

„Alles ist Teil des Kunstprojektes“: Eine ungewöhnliche Verhandlung über die Vernichtung von Kunst am 1. Februar

Im Oktober 2019 filmten wir ein besonderes künstlerisches Happening: In der Nähe des Deutschen Bundestags in Berlin wurde eine große Holzstele aufgestellt, eingraviert darin ist der Artikel 20 des Grundgesetzes:

„(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Die Holzstele ergänzt inhaltlich das Werk des Künstlers Dani Karavan in der Nähe des Deutschen Bundestags, welches die ersten 19 Grundgesetzartikel umfasst. Initiatoren dieser Ergänzung sind der „Verein zur Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen“ und dessen Gründer Ralph Boes.

Am 1. Februar 2024 wurde nun vor dem Verwaltungsgericht Berlin eine Klage von Ralph Boes gegen die Vernichtung des Kunstwerks verhandelt.

Epoch Times war vor Ort. „Die Konfiszierung sahen sie als Teil des Kunstprojektes. Sie wollten zeigen, wie es um Deutschland stünde“, berichtet das Magazin, und weiter:

„Schmunzelnd berichtet Boes gegenüber Epoch Times dann von dem Versuch der Polizei, die Stele nachts wieder abzutransportieren. Versteckt wartete man. Als die Polizei dann anrückte, stellte er sich mit einem Hirtenstab vor die Stele und schaute in die Ferne, berichtet der Berliner. Unterstützer erhellten mit Scheinwerfern die ganze Szenerie. Andere filmten mit Kameras, was nach Boes‘ Schilderung dazu führte, dass sich die verblüfften Polizisten wieder zurückzogen.
Daraufhin verbrachte Boes durchgängig zwölf Tage und Nächte an der Stele. So wollte er eine erneute Entfernung des Objektes vor Projektende verhindern. Als er dann Tage später die Stele vier Stunden allein ließ und wiederkam, war sie weg. Er vermutet, dass seine Abwesenheit durch eine ständige Kameraüberwachung auffiel.“

Ziel des Vereins ist eine Volksabstimmung, die dem deutschen Volk ermöglicht, das Grundgesetz zur Verfassung zu erheben. Zukünftige Veränderungen sollen nur noch über Volksabstimmungen möglich sein.

Video und Artikel auf neues-miteinander.de:
/beitraege/berliner-gericht-muss-ueber-vernichtung-von-grundgesetz-holzstele-entscheiden

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