Was geschieht, wenn der digital-finanzielle Komplex unsere Medien übernimmt?
Aus meinem Artikel "Konzernabhängige Medienlandschaft" - Teil 2 - auf manova.news:
"Im September 2020 legten das European Journalism Center und Facebook einen Fonds auf, um ausgewählte Nachrichtenorganisationen bei der Berichterstattung über die Coronakrise finanziell zu unterstützen. „Die Journalisten, die von den kommerziellen Auswirkungen von COVID-19 stark betroffen sind, leisten mit minimalen Mitteln eine wichtige Berichterstattung“, heißt es auf der Homepage des Centers.
„Ohne dringende Unterstützung werden die lokalen und kommunalen Medien nicht in der Lage sein, Fehlinformationen zu bekämpfen und die Bürger zu informieren.“
Das Project Syndicate verbreitet jährlich weltweit Hunderte von Kommentaren in 66 Sprachen. 500 Medien aus 156 Ländern beziehen die Leistungen des Projekts, mehr als die Hälfte „kostenlos oder zu subventionierten Preisen“. Das Project Syndicate erhält Finanzierung von der Bill & Melinda Gates Foundation, der Open Society Foundation und dem European Journalism Center. Weitere Finanziers sind u. a. die MasterCard Foundation, die European Climate Foundation, die European Investment Bank, die Heinrich-Böll-Stiftung, die Weltbankgruppe, die Google Digital News Initiative."
Es hat noch nie in der Geschichte zu Frieden, Freiheit und Glück geführt, wenn man den Menschen von oben vorschrieb, was sie zu denken haben. Deshalb wünsche ich mir lebendige Diskussionen, dass wir den Wert der freien Rede als Errungenschaft erkennen sowie fair geführte wissenschaftliche Diskurse zu den brennenden Fragen unserer Zeit.
https://www.manova.news/artikel/konzernabhangige-medienlandschaft-2