Wie frei sind freie Journalisten? Wie sehr sind Krieg und Frieden vom Kapitalismus abhängig?
Mein neuer Artikel "Kalt gestellt" ist bei Manova erschienen.
"Gewohnheitsmäßig ist immer noch das Geld, welches jemand für seine Tätigkeit bekommt, für die gesellschaftliche Akzeptanz der Tätigkeit ausschlaggebend und sogar für die des Menschen. Doch zum einen bedeutet das Geld, das jemand „verdient“, in unserer Zeit nicht mehr zugleich, dass die berufliche Tätigkeit dem Gemeinwohl dient, den Menschen, dem Land oder der Natur. Oft ist das genaue Gegenteil der Fall. Zum anderen widerspricht diese Haltung der Menschenwürde.
Immer mehr Geld stammt nicht vom Endverbraucher, sondern von dort, wo es sich seit vielen Jahren sammelt, von Superreichen, Stiftungen, Denkfabriken und zudem auch von den Steuereinnahmen. Entsprechend bilden sich in Wissenschaft, Medien und Kulturbetrieb die Interessen jener Superreichen, Stiftungen und Denkfabriken dann auch ab.
Nicht der Markt regelt hier die Nachfrage, sondern die Superreichen regeln mit Geld und Gesetzen den Markt. Das Argument, die Nachfrage fördere das beste und sinnvollste Angebot, greift seit Langem nicht mehr".