Wir können die ruhigen Tage nutzen, um Trump zu bitten, Julian Assange zu begnadigen. Der Wikileaks Gründer hat es möglich gemacht, Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan aufzudecken und sitzt deshalb in Belmarsh im Gefängnis. Das darf nicht sein! Ich teile hier einen Tweet seiner Partnerin vom 22. Dezember. Den Link und den deutschen Text zur Petition findet ihr hier:
Sehr geehrter Präsident Trump:
Ich bitte Sie eindringlich, sich für die amerikanischen Werte einzusetzen, indem Sie den WikiLeaks-Gründer Julian Assange begnadigen.
Assange wurde von Ihrem Justizministerium angeklagt aufgrund von Verstößen gegen das Spionagegesetz (Espionage Act) wegen seiner Arbeit zu Irak- und Afghanistan-Kriegsberichten. Diese Arbeit half, das Ermorden von Zivilisten und die Vertuschung durch die Regierung aufzudecken.
Einen Journalisten anzuklagen, weil er mit Insider-Quellen arbeitet oder Informationen im öffentlichen Interesse veröffentlicht, ist nicht das, wofür Amerika stehen sollte. Wir brauchen Journalisten wie Julian Assange, um die Regierung zur Rechenschaft zu ziehen und Korruption und Betrug aufzudecken.
Assange zu begnadigen wäre ein leuchtender Teil des Vermächtnisses Ihrer Amtszeit. Ich bitte Sie eindringlich, diesen mutigen und prinzipiellen Schritt zu tun.
https://actionnetwork.org/petitions/we-demand-a-pardon-for-assange