Ab Januar 2022 mussten überregionale Zeitungen und Zeitschriften im Osten der Ukraine auf Ukrainisch erscheinen. Russische Ausgaben wurde zwar nicht verboten, doch parallel dazu musste von nun an eine ukrainische Version in gleicher Auflage gedruckt werden. Für die Verlage wird das natürlich unrentabel, und viele Zeitungen wurden eingestellt.
Alle Staatsangestellten, Verkehrspolizisten, Gerichtsdiener und Klinikärzte wurden verpflichtet, die Bürger auf Ukrainisch anzusprechen, sofern sie nicht extra um etwas anderes bitten. Das Gleiche gilt in Supermärkten, Apotheken und Banken. Für Verstöße dagegen gab es nun den „Sonderbevollmächtigten zum Schutz der Staatssprache“, Wiederholungsfälle führten zu Geldstrafen. Bei Vorträgen, Shows, Konzertabenden musste der Redner, sofern er russisch spricht, von nun an obligatorisch ins Ukrainische übersetzt werden.
„Leidtragende sind russischsprachige ukrainische Schriftsteller und Wissenschaftler, deren Tätigkeitsfeld stark eingeschränkt wird. Aber auch traditionell russischsprachige Städte wie (...) Odessa (...) , werden vom Westen des Landes kulturell assimiliert“ (FAZ vom 18.1.22).
Es gab insgesamt einen acht Jahre langen Bürgerkrieg, in dem Selensky den östlichen Teil der Ukraine bombardiert hat. Im Februar 2022 hat Putin die beiden Republiken Lugansk und Donezk im Osten der Ukraine als unabhängige Volksrepubliken anerkannt.
https://youtu.be/CUS0bdzcRiM?feature=shared
Ab Januar 2022 mussten überregionale Zeitungen und Zeitschriften im Osten der Ukraine auf …