Konzernabhängige Medienlandschaft: Mein Grundlagentext zum Thema kommerzielle Medien ist heute auf manova.news erschienen (Teil1).
"Die Problematik unserer konzernabhängigen Medienlandschaft beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die Nachrichtenagenturen und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, sondern geht, wie auch die jeweiligen Finanzströme, weit darüber hinaus. Im zweiten Teil dieser Abhandlung gehe ich daher auf die Einflüsse von Denkfabriken und Fördertöpfen ein sowie von sogenannten Faktencheckern und von Facebook.
Die bloße Abschaffung des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks würde das Problem nicht lösen, da das große Kapital des digital-finanziellen Komplexes die Arbeit von opportunistischen Journalisten noch reibungsloser manipulieren und steuern könnte, als dies in den gegenwärtigen Strukturen möglich ist.
Es braucht also ein Umdenken, einen Wandel im Bewusstsein und mehr Dialog. Da der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Auftrag nicht nachkommt, bedarf es einer Demokratisierung. Die durch den Intendanten geprägte steile Hierarchie etwa könnte durch demokratische Entscheidungsprozesse abgelöst werden.
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Zudem sind aus meiner Sicht Kontrollmechanismen durch Bürgerräte oder Schöffen notwendig. Drehtürkarrieren müssten verhindert und die Staatsferne insbesondere an entscheidenden Positionen eingehalten werden. Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit müssten vom Bürger eingefordert und durch entsprechende Kontrollmechanismen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufrechterhalten werden."
https://www.manova.news/artikel/konzernabhangige-medienlandschaft