Wissenschaftsjournalist vermutet: SARS-CoV-2-Virus stammt wahrscheinlich doch aus Labor (Aus: RT)

“Die alsbald im politisch-medialen Mainstream einhellig vertretene Auffassung, wonach es sich bei SARS2 um ein Virus natürlichen Ursprungs handele, war bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt vorgebracht worden. So veröffentlichte eine Gruppe von Virologen im Wissenschaftsjournal The Lancet bereits im Februar 2020 ein Papier, worin die Wissenschaftler “mit überwältigender Mehrheit” zu dem Schluss gelangten, dass “dieses Coronavirus seinen Ursprung in Wildtieren hat”. Andere Optionen galten ihnen als weniger diskutabel. So heißt es in dem Papier etwa auch:

“Wir stehen zusammen, um Verschwörungstheorien, die nahelegen, dass COVID-19 keinen natürlichen Ursprung hat, aufs Schärfste zu verurteilen.”

Wie sich erst etwas später herausstellte, war das Lancet-Papier im Wesentlichen von Dr. Peter Daszak, dem Präsidenten der EcoHealth Alliance, verfasst worden – und genau diese Organisation beteiligte sich an der Coronavirus-Forschung am Wuhan Institute of Virology. Sollte sich die Hypothese vom künstlichen Virus-Ursprung erhärten, würde das Scheinwerferlicht also auch auf Daszak als potenziell “Mitschuldigem” fallen. Am Schluss des Lancet-Papiers heißt es bemerkenswerterweise einfach nur: “Wir erklären, keine Interessenkonflikte zu haben.””

Psychologische Kriegsführung

PsyOps (Psychological Operations) sind Methoden der psychologischen Kriegsführung. Dabei geht es nicht um rohe Gewalt, sondern um die gedankliche und emotionale Manipulation eines Gegners zugunsten der eigenen Macht. Militär und Geheimdienste setzen PsyOps ein, um die öffentliche Meinung in einem Land zu beeinflussen; Militär und Geheimdienste dürfen aber im eigenen Land keine PsyOps einsetzen. Falls es herauskommt und die Öffentlichkeit davon erfährt, gibt es berechtigterweise einen Aufschrei.

„Intelligence“ ist eine kurze Bezeichnung für das Wirken US-amerikanischer Geheimdienste. Das heißt: Es geht beim Ausbau von Macht um das Sammeln von Informationen und um deren strategische Verwendung.

John Stockwell ist ein ehemaliger hochrangiger Agent der Central Intelligence Agency (CIA), der nach seinem Austritt aus der Agentur 1978 das Buch „Auf der Suche nach Feinden“ schrieb und darin von seinen Erfahrungen berichtet. Sein Auftrag war zuvor gewesen, in Angola Informationen über die verfeindeten Fronten des Bürgerkriegs zu sammeln sowie das paramilitärische Angola-Programm der CIA als Task Force Commander zu leiten. In den US-Medien wurden währenddessen viele Lügen verbreitet.

„Wir überzogen die amerikanische Öffentlichkeit aktiv mit Propaganda, mit grausamen Folgen — Amerikaner, die von der Propaganda unserer Agenten fehlgeleitet wurden, zogen unter selbstmörderischen Umständen in den Kampf nach Angola. (…) Unsere Geheimhaltung war darauf ausgelegt, dass die amerikanische Öffentlichkeit und die Presse nicht erfuhren, was wir taten — wir rechneten fest mit einem Aufschrei, sollten sie es herausfinden“ (1).

Das Sammeln von Informationen und deren strategische Verwendung kann natürlich auch einfach einer Form von Marktforschung oder Public Relations (PR) entspringen. Diese sollte dann nicht — auch nicht indirekt! — von Militär oder Geheimdiensten in Auftrag gegeben worden sein. Hier geht es dann um die Gewinnmaximierung für einen bestimmten Kunden, also um Geld. Der Kunde bleibt nicht im Dunklen. Wann Marktforschung und PR heute unterstützenswert sind und wann nicht, muss jeder gemäß der konkreten Situation selbst entscheiden.

Wenn es aber um den Ausbau und das Zementieren von Macht an sich geht, wird die Sache dunkel, und wir sollten das erkennen, anstatt mitzuspielen. PsyOps wäre dann der passendere Begriff.

Dieser Artikel erschien zuerst am 9. März 2021 im Rubikon.

WHO-Berater und Biden-Vertrauter: SARS-CoV-2 stammt “sehr wahrscheinlich” aus Wuhan-Labor (Aus: RT)

“Bei der sogenannten “Gain of Function”-Forschung (GOF) werden, vereinfacht gesagt, Viren neue Funktionen verliehen. Bekannt wurde vor zehn Jahren etwa der Fall des Virologen Ron Fouchier vom Erasmus Medical Center in Rotterdam. Gemeinsam mit seinem Team hatte der Virologe hochpathogene Influenzaviren vom Typ H5N1 (bekannt als “Vogelgrippevirus”) genetisch dergestalt manipuliert, dass sie bei Tierversuchen mit Frettchen durch Tröpfcheninfektion übertragen werden konnten – wodurch der Einfluss von Mutationen auf die Infektionswege der Erreger nachvollzogen werden soll.”