Trump der Schreckliche

Mit ihrer einseitig negativen Berichterstattung über den Ex-Präsidenten meinen die westlichen Medien, die Demokratie zu beschützen, beschleunigen de facto jedoch deren Auflösung.

Vier Jahre lang war Präsident Trump der Schrecken der etablierten Medien. Sein fulminanter Abschied vom Amt des Präsidenten geht einher mit einem ihm angelasteten Sturm auf das Kapitol, einem zweiten Amtsenthebungsverfahren und einer unbefristeten Sperrung auf Twitter und Facebook. All das gab es so noch nie. War Donald Trump wirklich der schrecklichste US-Präsident, an den wir uns erinnern können? Wer hat hier die Macht, und welche Rolle spielen die Medien dabei?

In einer Demokratie bedeutet Macht, die Macht über die Medien zu haben. Wer die inhaltliche Ausrichtung der Medien weitgehend beeinflussen oder kontrollieren kann, der hat die Macht, denn von dort aus werden Gedanken, Gefühle und Meinungen der Bevölkerung gesteuert, damit auch ihr Verhalten, ihre Zustimmung zu politischen Entscheidungen und ihre Wahlen. Das ist so weit nichts Neues. Noam Chomsky beschreibt die Macht der Medien eindrucksvoll in „Media Control“, hier am Beispiel eines in den Medien diskreditierten Arbeiterstreiks in den USA der 1930er-Jahre:

„Man (…) bediente sich der subtileren Mittel der Propaganda, um die Öffentlichkeit gegen die Streikenden aufzuwiegeln, die als schädliche Störenfriede präsentiert wurden, deren Aktivitäten den Interessen der Allgemeinheit zuwiderliefen. (…) ‚Wir alle‘ sind ja Amerikaner und wollen in Frieden und Harmonie zusammenarbeiten. Aber die Streikenden stören diesen Frieden und sind damit unamerikanische Subjekte. Wenn ‚wir alle‘ miteinander leben wollen, müssen wir sie stoppen. Der Konzernchef und die Reinmachefrau haben die gleichen Interessen. Diese Botschaft wurde der Öffentlichkeit mit großem Aufwand verkauft, schließlich kontrollierte die Geschäftswelt die Medien und ließ sich die Kampagne etwas kosten, die dann auch Erfolg hatte.“ (1).

Einigkeit herzustellen hat so gesehen leider etwas Verführerisches, da der Mensch ein soziales Wesen ist, sich nach Gemeinschaft und einer gesunden Einigkeit sehnt und sich zugleich davor fürchtet, einer ausgestoßenen Minderheit anzugehören.

(Zuerst erschienen am 23. Januar 2021 im Rubikon)

„Wenn Kriege durch Lügen begonnen werden können, können sie mit der Wahrheit gestoppt werden.“ (Julian Assange)

Frieden wird aus Mut gemacht, Kriege entstehen aus Angst. Frieden entsteht durch unsere Verbundenheit, Kriege entstehen durch Spaltung. Kriegen beginnen mit Lügen, das zeigt die Geschichte. In der Masse lassen wir Menschen uns leichter manipulieren als einzeln. Wir neigen dazu, das zu glauben, was die Mehrheit glaubt, denn wir sind soziale Wesen und haben Angst vor Isolation. Aber, so der WikiLeaks-Gründer Julian Assange, „Wenn eine Lüge Krieg auslösen kann, dann kann die Wahrheit Frieden stiften!“

Diese Website soll dazu ermutigen, unsere Medienberichterstattung zu hinterfragen, verschiedene Medien in ihren Aussagen abzugleichen, selbst zu denken und Verantwortung für den eigenen Medienkonsum und den eigenen Standpunkt zu übernehmen. Wir können nicht alles wissen. In einer Diskussion auch einmal zu sagen, „Ich weiß es nicht“, spricht doch nicht gegen uns. Aber wir dürfen nicht alles glauben, was unsere etablierten Medien uns über andere Länder, deren Regierungen und deren – je nach geostrategischem Interesse – Rebellen oder Terroristen erzählen.

Ansonsten, so der Historiker Daniele Ganser, „hassen Sie Menschen, die Sie nicht kennen, und sind für Kriege, die Sie nicht verstehen. Das ist ein trauriger Zustand. Es wäre viel besser, wenn wir uns daran erinnern, dass jeder Mensch zur Menschheitsfamilie gehört.“

Diese Website soll auch dazu ermutigen, uns nicht mehr spalten zu lassen. Nicht in Staaten, Kulturen oder Religionen (siehe etwa der gefährliche Begriff „Schurkenstaat“), aber auch nicht in die verschiedenen Schubladen und Lager, die teilweise gezielt dafür genutzt werden, den Widerstand und die Friedensbewegung zu schwächen. Wenn wir lernen, auf Spaltungsversuche nicht mehr hereinzufallen, sowohl mental, als auch emotional und verbal, dann beginnt der Frieden.

Diese Welt schließt die Möglichkeit, Böses zu tun oder zu erfahren, mit ein. Aber wir sind nicht macht- oder hilflos, nicht Schafe einer Herde oder Fähnchen im Wind. Wir tragen, jeder ganz individuell, unsere Weisheit im Herzen, und sind daher in der Lage, die Dinge auszusprechen, neu zu betrachten und zu verändern. Wenn unser Gefühl für diese Sinnhaftigkeit unseres Seins in Anbetracht der vielen Lügen und Kriege einmal verloren zu gehen droht, dann genügt oft ein Blick in die lebendige und in sich vollkommene Schönheit der Natur, um es wiederzu erlangen. Oder das richtige Musikstück, auch deshalb gibt es hier die Kategorie „Musik“.

6. März 2020, Angela Mahr

Willkommen bei Neues-Miteinander.de

Frieden ist unser natürlicher Zustand, kaum ein Mensch will Krieg. Wenn wir durschauen, warum es trotzdem weltweit zu so vielen Kriegen kommt, sehen wir uns mit einer Vielzahl von Täuschungsmanövern und Lügen konfrontiert, sowie mit dem Problem einer nicht mehr unabhängigen Medienlandschaft. Manchmal fühlen wir uns dann hilflos und meiden die Thematik daher. Aber wir sind nicht hilflos! Jeder wache Geist verändert die Welt. Diese Seite soll informieren, Mut machen, und auch dazu inspirieren, etwas zu tun.